Leben & Wohnen in 5, 10 und 20 Jahren – alles wird sich verändern! Was Unternehmer jetzt beachten sollten

 

Ich hab gestern die Dokumentation “Urbanized” geschaut und mir wurde mal wieder klar, wo die Reise für uns hingeht. Ich liebe Architektur und bin seit Jahren ein Fan von schönen Häusern, gut geplanten Strassen und Parkanlagen. Ich glaube, dass die Menschheit hier noch einiges erreichen kann und wir was den Lebensstandard von einem architektonischen Standpunkt betrachtet noch längst nicht am Ende sind. Ich glaube wir haben das Tal erreicht und die Bauten der 60er und 70er Jahre verschwinden immer mehr bzw. werden durch moderne und „eco-friendly“ Bauten ersetzt. Die Menschheit hat erkannt, dass es sich lohnt in einen Park zu investieren und das wir Plätze zum “socialising” brauchen – alles schön und gut… aber reicht das?

 Wenn wir uns den Boom in Indien und China anschauen, wo die Städte schon bald aus allen Nähten platzen werden und 600 Leute eine Toilette in den Slums benutzen müssen bzw. „dürfen“, wird einem sehr schnell klar, dass wir eine gigantische Revolution brauchen um allen Menschen auf dieser Welt ein anständiges Dach über dem Kopf zu ermöglichen. 1/3 der Bevölkerung auf dieser Erde lebt bereits in einem Slum und die Tendenz ist steigend. Während die Leute hier ein halbes Jahr über Stuttgart 21 demonstrieren, steigt die Armut und Kriminalität in den wachsenden Slums immer weiter. Dabei ist es nicht so, dass die Menschen in den Slum keine Jobs haben. Es ist viel mehr der Fall, dass die Menschen dort eine Stelle haben, das Leben im Slum aber die einzige Alternative ist, um möglichst schnell und kostengünstig dort hinzukommen und einigermassen strategisch gut positioniert zu wohnen. In genau diese Situation werden auch mehr und mehr Leute im Westen kommen, da die Jobs immer mehr verlangen und immer weniger zahlen. Die „Slum-artigen Communities“ werden sich nach und nach weiter aufbauen und die Menschen werden immer weniger Möglichkeiten haben, aus diesem Sumpf zu entfliehen.

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Time To Market – Die Wartezimmer-Zeit der Entrepreneure – Was Jung-Unternehmer beachten sollten

Für jeden Unternehmer kommt sehr schnell die Frage: wie lange dauert es dieses Produkt an den Markt zu bringen? Egal, ob es sich um ein Tech-Start-Up handelt oder ob es ein (extern produziertes) Produkt ist. Die Zeit in der man mehr oder weniger auf sein Produkt wartet kommt einem wie eine Ewigkeit vor und auch wenn man die Zeit gut verwenden kann und sich schon mal um PR, Marketing und Back Office kümmern kann, bleibt es immer eine anstrengende Zeit in der jeder Unternehmer bis an den Rand seiner Geduld getrieben wird. Mein erstes Start-Up Unternehmen war eine Web-Application für institutionelle Investoren und Investment Banken bzw. Asset Manager und Fonds Managern. Als ich die Programmierung in Auftrag gegeben habe, habe ich noch in der City von London gearbeitet und hatte dementsprechend Geld um mich und die Programmierung zu finanzieren. Was ich jedoch nicht bedacht hatte, war das es 1,5 Jahre dauern würde, bis wir die erste Version von der Application launchen konnten. Wie und warum es so lange gedauert hat, hatte viele Faktoren, aber eine Sache habe ich mit Sicherheit gelernt: Time-To-Market is a bitch!

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