Marketing: Lektion 1 – Marktführung ist die oberste Priorität

Konsumenten kaufen nicht die besten Produkte; Konsumenten kaufen die Produkte die sie kennen und in der heutigen Welt: Kunden kaufen die Produkte, die Ihnen von Freunden oder über andere Social Media Kanäle empfohlen werden. Für Unternehmer von kleinen Unternehmen ist es daher wichtig genau zu wissen, was man anbietet und welche Marketing Strategie man wählt. Für viele Unternehmen besteht das Marketing Ziel darin, den Kunden klar zu machen, dass man das beste Produkt am Markt hat. Dieser Irrglaube ist weit verbreitet und völlig sinnlos. Gerade kleinere Unternehmen werden es sehr schwer haben, ihre Kunden davon zu überzeugen, dass ihr Produkt besser ist, als das Produkte von der Konkurrenz, die evtl. schon länger im Markt sind. Ebenso kompliziert ist es ein grösseres Unternehmen als Wettbewerber zu haben, die mit einer ganz anderen finanziellen Situation in den Markt gehen. Als kleines Unternehmen können wir uns keine Millionen-Dollar-Image-Kampagne leisten und werden im Wettbewerb mit einem grossen Unternehmen untergehen, wenn wir ein gleiches / ähnliches Produkt in dem gleichen Markt anbieten – auch wenn unser Produkt “wirklich” besser ist.
Marketing sollte darauf abzielen, eine Marke aufzubauen, eine Kategorie oder eine Nische zu erschließen und allgemein gesprochen: sich in den Köpfen der Kundschaft als Erster in diesem Segment zu etablieren. Das ist die oberste Priorität und diese Prio gilt für alle Branchen, alle Produkte und jeden Service.

Einige Beispiele:

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Leben & Wohnen in 5, 10 und 20 Jahren – alles wird sich verändern! Was Unternehmer jetzt beachten sollten

 

Ich hab gestern die Dokumentation “Urbanized” geschaut und mir wurde mal wieder klar, wo die Reise für uns hingeht. Ich liebe Architektur und bin seit Jahren ein Fan von schönen Häusern, gut geplanten Strassen und Parkanlagen. Ich glaube, dass die Menschheit hier noch einiges erreichen kann und wir was den Lebensstandard von einem architektonischen Standpunkt betrachtet noch längst nicht am Ende sind. Ich glaube wir haben das Tal erreicht und die Bauten der 60er und 70er Jahre verschwinden immer mehr bzw. werden durch moderne und „eco-friendly“ Bauten ersetzt. Die Menschheit hat erkannt, dass es sich lohnt in einen Park zu investieren und das wir Plätze zum “socialising” brauchen – alles schön und gut… aber reicht das?

 Wenn wir uns den Boom in Indien und China anschauen, wo die Städte schon bald aus allen Nähten platzen werden und 600 Leute eine Toilette in den Slums benutzen müssen bzw. „dürfen“, wird einem sehr schnell klar, dass wir eine gigantische Revolution brauchen um allen Menschen auf dieser Welt ein anständiges Dach über dem Kopf zu ermöglichen. 1/3 der Bevölkerung auf dieser Erde lebt bereits in einem Slum und die Tendenz ist steigend. Während die Leute hier ein halbes Jahr über Stuttgart 21 demonstrieren, steigt die Armut und Kriminalität in den wachsenden Slums immer weiter. Dabei ist es nicht so, dass die Menschen in den Slum keine Jobs haben. Es ist viel mehr der Fall, dass die Menschen dort eine Stelle haben, das Leben im Slum aber die einzige Alternative ist, um möglichst schnell und kostengünstig dort hinzukommen und einigermassen strategisch gut positioniert zu wohnen. In genau diese Situation werden auch mehr und mehr Leute im Westen kommen, da die Jobs immer mehr verlangen und immer weniger zahlen. Die „Slum-artigen Communities“ werden sich nach und nach weiter aufbauen und die Menschen werden immer weniger Möglichkeiten haben, aus diesem Sumpf zu entfliehen.

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